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Lederarten

Leder-Möbel. Zeitlos. Edel. Ein echter Hingucker in jeder Wohnlandschaft. Aber Leder ist nicht gleich Leder. Das Material ist unglaublich vielseitig und wir zeigen dir, was du für die Möbel-Auswahl wissen musst.

Lederarten für Sofas und Co.

Für Polstermöbel eignen sich am besten Glattleder und Rauleder, da diese besonders robust sind oder ein warmes, samtiges Gefühl auf der Haut erzeugen. Diese beiden Übergruppen unterteilen wir nochmals in verschiedene Lederarten. Aber keine Sorge, mit uns verlierst du nicht den Überblick. Wir führen dich durchs Leder-Labyrinth und zeigen dir deren Unterschiede und welches exklusive Material das Richtige für dich ist.

Die Bandbreite und an verschiedenen Lederarten variiert nach Naturmaterial, Gerbarten und Herstellungsprozess. Soll es naturbelassen oder knallig bunt sein? Klassisch schick oder doch ein langlebiges Sofa für die ganze Familie? Wofür du dich entscheidest, hängt ganz von deinen individuellen Anforderungen und deinem Geschmack ab. 


Glattleder

Rotbraunes 3-Sitzer Ledersofa vor schwarzem Regal mit weißem Marmor-Beistelltisch.

Glattleder werden alle Lederarten genannt, deren Narbenseite nach außen hin verarbeitet ist. Das ist die Oberfläche, welche beim Tier zur Haarseite gerichtet ist. Die Vielfalt der Glattlederarten ist besonders groß und wird in drei verschiedene Gruppen unterteilt.

Detailansicht von hellbraunem Ledersofa mit hellgrauem Kissen dekoriert

Anilinleder

Das Anilinleder ist die natürlichste Art unter den Glattledern und wird oft mit reinem Echtleder in Verbindung gebracht. Das Material wird in einem Bad aus Anilinfarbstoff gefärbt. Der Farbstoff dringt während dieses Prozesses tief in die Poren ein, wodurch die ursprünglichen Hauteigenschaften weiterhin sichtbar sind. Dafür können nur die hochwertigsten und unbeschädigten Häute verwendet werden, weshalb es meist etwas kostspieliger ist als andere Lederarten.

Diese Liste hilft dir weiter, um auf einen Blick zu sehen, was das hochwertige Anilinleder ausmacht und was es zu beachten gilt:

  • Unverwechselbare, individuelle Optik

  • Naturbelassenes Leder

  • Atmungsaktiv

  • Offenporig

  • Imprägnierung und intensive Pflege

  • Warmes, weiches Gefühl auf der Haut

Ein Ledersofa Anilinleder-Bezug hat definitiv maximalen Wohlfühlfaktor und strahlt Wärme und Gemütlichkeit aus.

❕ Flüssigkeiten ziehen bei dem offenporigen Leder allerdings sofort ein und hinterlassen Flecken. Dieses Sofa ist also für echte Liebhaber glatter Leder, die gerne Zeit und Liebe in die Pflege investieren, um ein echtes Unikat sein Eigen nennen zu können.

Rotes 2-Sitzer Ledersofa mit zwei schmalen

Gedecktes Leder

Ein Sofa mit gedecktem Leder, auch pigmentiertes Leder genannt, erzeugt sofort einen cleanen Look. Dieser entsteht durch die Art der Färbung der Oberfläche. Das Material wird mit deckenden Farben überzogen, wodurch die individuellen Eigenschaften des Naturmaterials verschwinden. Die Farbe wirkt wie eine Schutzschicht. Die Poren werden verschlossen, wodurch das pigmentierte Glattleder besonders widerstandsfähig ist. Mit zunehmender Pigmentierung fühlt sich dieses Glattleder aber auch kühler auf der Haut an.

Dunkelbraunes 2-Sitzer Ledersofa mit Relaxfunktion und rotem Kissen

Semi-Anilinleder

Hinter dem Begriff Semi-Anilin versteckt sich die goldene Mitte der Glattleder-Welt. Die angenehme Haptik des Anilinleders soll mit der Robustheit eines gedeckten Leders vereint werden. Die Oberfläche wird nur leicht pigmentiert. Dadurch wird eine dünne Schutzschicht erzeugt, die natürlichen Eigenschaften bleiben weitestgehend dennoch erhalten.

Diese Übersicht zum pigmentierten Leder hilft dir weiter:

  • Bunte Farbvielfalt

  • Sehr robust

  • Wasser- und schmutzabweisend

  • Wenig Atmungsaktiv

  • Langlebig und wenig Pflege

  • Kühlende Wirkung auf der Haut

Was du über Semi-Anilinleder wissen musst:

  • Edler, leicht schimmernder Look

  • Robuster als Anilinleder

  • Etwas atmungsaktiv

  • Eher natürliches Bild

  • Weniger pflegeintensiv

Möbel mit Glattleder shoppen

Rauleder

Das matte Design des Rauleders wirkt einladend und gemütlich. Entspannung steht bei deiner Rauleder-Couch an oberster Stelle. Das warme und geschmeidige Material überzeugt nicht nur durch sein Aussehen, sondern auch mit seinem soften Griff.

Rotes Ledersofa neben moderner goldener Lampe in hellem Wohnzimmer vor kleinem Couchtisch mit Deko.

Anders als beim Glattleder wird beim Rauleder die Oberfläche in einem speziellen Verfahren aufgeraut, wodurch sich das typische Muster der Bürsten zeigt. Das Aufbringen einer Farbschicht ist dabei nicht mehr möglich, da die Fasern sonst verkleben würden.

Das musst du über Rauleder wissen:

  • Unvergleichlich weiches, samtiges Gefühl auf der Haut

  • Ledertypische Patina

  • Naturbelassen

  • Atmungsaktiv

  • Schmutzempfindlich

  • Pflegeintensiv

Nubukleder

Für das Nubukleder werden ausschließlich die hochwertigsten Materialien verwendet. Es zeichnet sich besonders durch seine samtige Oberfläche aus und trumpft optisch mit einer besonders feinen Struktur auf. Die ledertypische Patina zeigt sich schon nach kurzer Zeit und sorgt für einen einzigartigen Used-Look.

Veloursleder und Wildleder

Bei diesen Lederarten wird die Innenseite der Narbenhaut verwendet. Veloursleder und Wildleder werden oftmals miteinander verwechselt. Von Wildleder ist allerdings ausschließlich die Rede, wenn das Leder von freilebenden Tieren wie Hirsch, Elch oder Reh stammt. Diese Exklusivität hat auch seinen Preis

Welche Lederart ist die Richtige für mich?

Wohn und Essbereich mit schwarzem 2-Sitzersofa und großem Esstisch mit sechs schwarzen Lederstühlen. Großes helles Fenster und mit Bildern dekorierte Wand.

Dir schwebt ein neues Ledersofa oder ein Ledersessel vor, kannst dich aber noch nicht so ganz entscheiden, was das richtige Material für dich ist? Robust oder pflegeleicht? Luxuriös oder komfortabel? Checke hier, welche Lederart für dich am besten ist.

Grundsätzlich sind dunklere Leder leichter zu pflegen als helle. Sei dir bewusst, dass es sich um ein natürliches Material handelt, welches über die Zeit auch seinen Look verändert. Aber genau das macht es gegenüber Kunstfasern auch so besonders und einzigartig.

Vogelperspektive auf dunkelblaues Ledersofa mit gelbem Kissen und Decke dekoriert

Du brauchst pflegeleichtes Leder, wenn ...

  • das neue Sofa als tägliche Sitzgelegenheit genutzt wird.

  • auch mal Kinder oder Haustiere darauf toben und du schmutzabweisendes, robustes Material benötigst.

  • die neue Ledercouch ihren Platz im direkten Sonnenlicht findet.

  • du farbenfrohe und strahlende Farben liebst.

Gedecktes Leder oder Semi-Anilinleder sind für dich die erste Wahl. Mit geringerem Pflegeaufwand und hoher Belastbarkeit ist es das optimale Familiensofa, auf dem du es dir viele Jahre gemütlich machen kannst.

Schwarzes exklusives Ledersofa mit vielen Kissen in gedeckten Tönen dekoriert vor hellen Fenstern

Gönne dir exklusivere Lederarten, wenn ...

  • das Sofa schonend und pfleglich behandelt wird.

  • die Couch ggf. als Gäste-Sofa gedacht ist.

  • du weiche, samtige Oberflächen bevorzugst.

  • du den Look der einzigartigen Leder-Patina liebst.

Offenporige Glattleder oder Rauleder eignen sich für dein Gäste- oder Wohnzimmer.

Wann und wie Leder pflegen?

Damit du lange Zeit Freude an deinem Ledersofa hast und es viele Jahre wie am ersten Tag erstrahlt, ist die richtige Pflege das A&O.

Risse durch Trockenheit oder Schmutzablagerungen, die sich im Alltag ansammeln, lassen dein Leder-Möbelstück sonst abgenutzt aussehen. Gönne deiner Couch deshalb in regelmäßigen Abständen Pflege-Sessions, um sie geschmeidig zu halten. Je nach Lederart unterscheidet sich auch die Reinigung.

Wie reinige ich Glattleder?

  • Staub ade: Entferne leichte Verschmutzungen mit einem trockenen Tuch oder einem Handstaubsauger .

  • Flecken entfernen: Schäume etwas neutrale Seife in lauwarmem, Wasser auf, wische über die jeweilige Stelle und trockne sie anschließend sorgfältig. Bist du dir unsicher teste es vorher an einer unauffälligen Stelle.

  • Wichtig❕ Nutze immer destilliertes Wasser, um Kalkränder zu vermeiden.

  • Pflegemilch oder Lederfett sorgen nach der Wäsche für den Feuchtigkeits-Kick.

Wie reinige ich Rauleder?

  • Um leichte Schmutzrückstände wie Staub abzutragen, verwende eine weiche Bürste oder einen Staubsauger.

  • Geh dem Schmutz auf den Grund: Verwende spezielles Wildleder-Spray, lasse es etwas einwirken und trage es mit einer Raulederbürste ab. Nur noch etwas trocknen lassen und schon bist du fertig.

  • Fleck-Weg-Zauber? Den gibt es beim Rauleder leider nicht. Versuche mit diesem Tipp kleinere Flecken zu entfernen: Löse Feinwaschmittel in destilliertem Wasser auf. Benetze die Spitze eines Baumwolltuchs darin und reibe die Verunreinigung damit aus dem Sofa. Trockne die Stelle danach auch sorgfältig. Auch mit einem Handelsüblichen Radiergummi könnte der ein oder andere Fauxpas wegradiert werden.

Lese hier weiter, um mehr Pflegetipps für Leder zu entdecken.

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